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Referat Fernerkundung

Auf dem Landesverbandstag im November 2024 wurde offiziell ein Referat Fernerkundung im Landesverband Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt. Unsere beiden Referatsleiter, Memphis Eidemüller aus der Ortsgruppe Graal-Müritz e.V. und Lukas Hocher aus der Ortsgruppe Grimmen e.V., haben das Referat bernommen und ambitionierte Ziele bis 2028 vorgestellt.

Das Referat gehört bei uns im Landesverband zum Ressort Einsatz. 

Die DLRG setzt Drohnen (UAVs) in der Fernerkundung zum Beispiel primär zur effizienten Personensuche, Lagebilderkundung im stationären und mobilen Wasserrettungsdienst und im Bevölkerungsschutz sowie bei Hochwasserlagen ein. Die u.a. mit Zoom- und Wärmebildkameras ausgestatteten Drohnen für den Einsatz ermöglichen eine schnelle und risikominimierende Übersicht über große oder unzugängliche Gebiete.

Im Rahmen von realen Einsätzen unserer Ortsgruppen hat sich dieses Einsatzmittel bereits mehrfach bewährt und nachweislich zur Rettung von Menschenleben maßgeblich beigetragen. 

 

Hauptaufgaben der Drohnen-Fernerkundung bei der DLRG:

  • Personensuche und -rettung:
    • Effiziente Suche in unübersichtlichem Gelände (z.B. Inseln, Uferbereiche) mittels Wärmebildtechnik zur Detektion von Körperwärme.
    • Erkunden von Gewässern aus der Luft, um Reflexionen zu reduzieren.
    • Unterstützung von Rettungstauchern durch Punktortung, was Tauchzeiten minimiert.
  • Lagebilddarstellung:
    • Schnelle, großflächige Übersicht für die Einsatzleitung bei Hochwasserkatastrophen.
    • Überprüfung von Deichlinien und Infrastruktur.
    • Dokumentation von Einsätzen.
  • Technische Ausstattung und Einsatzart:
    • Einsatz von wetterfesten Drohnen (z.B. DJI Matrice 30T) mit 200-fach Zoom, Laser-Entfernungsmesser und Wärmebildkameras.
    • Programmierte Rasterflüge zur systematischen Suche.
    • Betrieb durch spezialisierte Fernerkundungstrupps (UAV-Fernpiloten im Bevölkerungsschutz)

Die Drohnen dienen uns als fliegendes Auge und Hilfsmittel, das die Sicherheit der Einsatzkräfte erhöht, ersetzt jedoch keine Rettungsschwimmer. Die eigentlichen Rettungen von Personen erfolgen weiterhin durch unsere bestens ausgebildeten Rettungsschwimmer und Wasserretter, die u.a. als Bootsbesatzungen oder auch im direkten schwimmerischen Einsatz erfolgen müssen. 

Das Referat wird sich zunächst hauptsächlich mit dem Aufbau eines Lehrteams und der Beschaffung von Ausbildungsmaterial befassen. Das Ziel ist, im Jahr 2026 den ersten Lehrgang für Drohnenpiloten auf LV-Ebene anzubieten und durchzuführen. In diesem Ramen wird auch das aktuelle Ausbildungskonzept, das auf der neuen EGRED2 aufbaut, erprobt und auf die Besonderheiten in unserem Landesverband abgestimmt.

Hier geht es zur Anmeldung für die Ausbildung zum Drohnenpiloten.

Aus eigenen Haushaltsmitteln und mit Unterstützung der Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern konnte der Landesverband zwei neue Drohnen für die fliegerische Ausbildung beschaffen.

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